20 Jahre Themen jenseits des Mainstreams - Medienprojektzentrum Offener Kanal feiert Jubiläum

Das Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main hat gestern in seinen Räumen in der Berliner Straße 175 in Offenbach seinen 20. Geburtstag gefeiert. Rund 80 Kooperationspartner aus Kita, Schule, Hochschule und dem Medienbereich sowie Produzenten des Offenen Kanals waren dabei.

Das MOK Rhein-Main ist eine Einrichtung der hessischen Landesmedienanstalt (LPR Hessen) und zugleich Bildungs- und Sendeanstalt. Es ist eine Mitmach-Plattform, ein Fernsehsender und ein Medienprojektzentrum im Rhein-Main-Gebiet und ganz Südhessen. Der Offene Kanal (OK) ist der größte Bürgersender in Hessen und wird im digitalen Kabelnetz von Unitymedia über den Programmplatz 136 verbreitet. Viele Inhalte sind darüber hinaus auch über die Mediathek Hessen unter www.mediathek-hessen.de abrufbar.

Joachim Becker, Direktor der LPR Hessen, hob in seinen Glückwünschen die wichtige Arbeit des MOK Rhein-Main im klassischen OK-Bereich und im Bereich der Vermittlung von Medienkompetenz hervor. Das MOK Rhein-Main fungiere mit seinem Sitz in Offenbach zugleich als „Außenstelle“ der LPR Hessen, die in Kassel ansässig ist. Offenbachs OB Horst Schneider betonte, dass der Offene Kanal „eine wunderbare Form der Bürgerbeteiligung ist“. Er selbst freue sich immer wieder, wenn er beispielsweise seine Weihnachtsansprache im Bürgerfernsehen sieht. Schneider wünschte dem Offenen Kanal für die kommenden Jahre noch mehr Aufmerksamkeit und eine größere Community. „Mit unserer professionellen Unterstützung und Beratung bei Film- und Fernseh-Produktionen sind wir für jeden Einwohner in unserem Verbreitungsgebiet da. Unsere Vielzahl an medienpädagogischen Projekten eignet sich für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Technisches Profi-Equipment wie Kameras, Stative und Mikrofone stellen wir dabei kostenfrei zur Verfügung“, ergänzte Nadine Tepe, Leiterin des MOK Rhein-Main.

Am 15. Mai 1997 wurde die erste Sendung im Offenen Kanal Offenbach/Frankfurt ausgestrahlt. 2006 erfolgte die Umbenennung der Offenbacher Einrichtung in Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Offenbach/Frankfurt, da im Interesse des präventiven Jugendmedienschutzes verstärkt Projekte für Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren angeboten wurden. Ziel war und ist es, den kritischen, sensiblen und bewussten Umgang mit Medien und den Inhalten zu schaffen. Seit dem 1. Juli 2015 firmiert die Einrichtung unter dem Namen Medienprojektzentrum Offener Kanal Rhein-Main, kurz MOK Rhein-Main. Grund war die immense Ausweitung des Verbreitungsgebietes im digitalen Kabelnetz. Während sich zu Zeiten der analogen Verbreitung das Sendegebiet auf Offenbach und Frankfurt beschränkte, deckt es mittlerweile das gesamte Rhein-Main-Gebiet ab. Dieser Ausweitung trägt der neue Name Rechnung. Das MOK Rhein-Main ist eine Einrichtung für alle Bürger im Sendegebiet geworden.


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