Dienstag, 07.02.2006: Safer Internet Day

Aktivitäten der LPR Hessen in Kassel, Gießen, Offenbach/Frankfurt und Fulda

Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) veranstaltet zum Safer Internet Day am 7. Februar in allen vier Medienprojektzentren Offene Kanäle (MOK) Gesprächsforen zum Thema sicherer Umgang mit dem Internet. Der Safer Internet Day ist eine weltweite Initiative mit dem Ziel, sowohl die Chancen als auch die Gefahrenpotentiale des Internet ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Mütter und Väter fragen, wie sie ihre Kinder vor ungeeigneten Inhalten im Internet schützen können. Lehrer brauchen Tipps, wie ein Unterricht unter Einbeziehung des Internet ablaufen kann.

Diese und weitere Aspekte diskutieren Experten aus der Medienpädagogik, Internet-Spezialisten und Jugendbeauftragte am kommenden Dienstag in allen Offenen Kanälen. Während der Sendungen können Zuschauer per Telefon oder via E-Mail den Studiogästen Fragen stellen.
Talkrunden Safer Internet Day – Sicher im Netz in den Offenen Kanälen:

Offener Kanal Kassel: Dienstag, 20.00-20.45 Uhr mit Stadträtin Anne Janz; HNA-Online-Redakteur Jens Nähler; Sabine Eder, Medienpädagogin; Constantin Zankl, Chaos Computer Club Kassel; Annette Schriefers, LPR Hessen; Moderation: MOK-Leiter Armin Ruda Studio-Telefon: 0561/107788, Studio-Mail: klicksafe.mok-kassel@lpr-hessen.de.

    Dienstag, 07.02.2006: Safer Internet Day in Kassel

Offener Kanal Gießen: Dienstag, 19.00-19.45 Uhr mit Steffen Lux, Internet-Experte; Michael Fingerling, LPR Hessen; Ralf Finthammer, Sozialarbeiter; Victor Choblet und Kim Kramer, jugendliche Internet-Nutzer; Moderation: Enno von Denffer, Medienpädagoge, Studio-Telefon: 0641/68282, Studio-Mail: klicksafe.mok-giessen@lpr-hessen.de.

    Dienstag, 07.02.2006: Safer Internet Day in Gießen

Offener Kanal Offenbach/Frankfurt: Dienstag, 18.19-19.06 Uhr mit Ronald Becker, Projektleiter Jugend ans Web; Pia Praschma, Jugendamt Offenbach; Rita Offermann, Verbraucherzentrale Hessen; Christiane Schöwer, Leiterin MOK Offenbach/Frankfurt; Moderation: Heidi Sekulla, MOK Offenbach/Frankfurt, Studio-Telefon: 069/80804, Studio-Mail: klicksafe.mok-offenbach@lpr-hessen.de.

    Dienstag, 07.02.2006: Safer Internet Day in Offenbach/Frankfurt

Offener Kanal Fulda: Dienstag, 18.00-18.45 Uhr mit Ullich Steybe, Dipl. Sozialpädagoge; Andreas Greif, Medienzentrale Bistum Fulda; Ralf Niedling, IT-Experte; Andreas Rickert-Lützen, MOK Fulda; Moderation: Volker Nies, Fuldaer Zeitung, Studio-Telefon: 0661/9013888, Studio-Mail: klicksafe.mok-fulda@lpr-hessen.de.

    Dienstag, 07.02.2006: Safer Internet Day in Fulda

 
In Kassel und Gießen kooperieren Lokalzeitungen mit LPR Hessen:
Lesertelefon und CD-ROM „Internet-ABC“

Auch die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (HNA) in Nordhessen und der Gießener Anzeiger beteiligen sich gemeinsam mit der LPR Hessen am Safer Internet Day. Für interessierte Eltern und Lehrer wird die CD-ROM „Internet-ABC – Wissen, wie’s geht!“ in den Geschäftsstellen der HNA und des Gießener Anzeiger kostenlos herausgegeben. Sie ist für Lehrer und Eltern gedacht, die Kindern im Grundschulalter kompetent und anschaulich einen Weg ins Internet zeigen möchten. Zu Themen wie Sicherheit und Risiken beim Surfen im Netz, E-Mail, Chatten, Umgang mit Suchmaschinen oder Viren bietet sie vielfältige Informationen, Unterrichtsmaterialien und Tipps. Kinder können ihr Wissen mit Arbeitsblättern und aktiven Quiz-Spielen testen und sichere Verhaltensweisen trainieren.

Die HNA, der Gießener Anzeiger und die LPR Hessen stehen am Nachmittag auch für Fragen von Eltern und Pädagogen zur Verfügung. An den Lesertelefonen in der HNA-Redaktion und der Redaktion des Gießener Anzeiger geben Medienpädagogen und Internet-Experten Tipps für den vernünftigen und sicheren Umgang mit dem Internet.

Die CD-ROM „Internet-ABC“ ist auch in allen Medienprojektzentren Offene Kanäle und bei der LPR Hessen (lpr@lpr-hessen.de) erhältlich.

Medienkompetenz als präventiver Jugendmedienschutz

Die LPR Hessen unterstützt den Safer Internet Day im Rahmen ihrer Aktivitäten zur Vermittlung von Medienkompetenz in Hessen: Der gesetzliche Jugendmedienschutz, der Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten Inhalten bewahren soll, kann allein einen wirksamen Jugendmedienschutz nicht gewährleisten. Kinder und Jugendliche brauchen heute die Fähigkeit, Risiken und Gefahren des Internet zu kennen und mit ihnen umgehen zu können. Dies lernen sie durch die Vermittlung von Medienkompetenz. Medienkompetenz wird damit zu einer Form des präventiven Jugendmedienschutzes, der den gesetzlichen Jugendschutz ergänzt.

Kontakt bei Rückfragen:
Annette Schriefers, Tel.: 0561/93586-12.