Digitale Kommunikationstechnologien für Nordhessen Hessische Landesmedienanstalt startet Projekt „nordig – Nordhessen digital”

Mit dem Ziel, die neuen digitalen Kommunikationstechnologien möglichst frühzeitig auch in Kassel und der nordhessischen Region anbieten zu können, startet die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) das Projekt „nordig – Nordhessen digital“. Bei dem Projekt geht es darum, Infrastruktur- und Inhalteanbieter zu motivieren, ihre Angebote auch in die Region Nordhessen zu bringen. Zu diesen neuen Kommunikationstechniken zählen z. B. das „Tripleplay“ (Telefonie, Internet, TV von einem Anbieter), IPTV (Fernsehen über Internet), Telefonie und Internet über Satellit oder auch HDTV (High Definition Television – hochauflösendes Fernsehen).

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien kommen bisher überwiegend in den Ballungsräumen zum Einsatz. Mit „nordig – Nordhessen digital“ will die LPR Hessen diese Entwicklung stoppen, um Kassel und der Region Nordhessen die Teilhabe an den neuen Techniken zu ermöglichen. Mit dem Initialprojekt wird bundesweit die einmalige Chance geboten, unterschiedliche Übertragungswege, Angebote und Kommunikationsanwendungen zeitgleich in Kassel und der Umgebung anzubieten und diese auch dauerhaft vor Ort zu etablieren. Nordhessen wird so zu einem Testmarkt für die digitalen Kommunikationstechnologien. Zu den Projektpartnern zählen Infrastruktur- ebenso wie Inhalteanbieter: ASTRA und Arcor mit der Netcom Kassel, iesy, die EWT, die Deutsche Telekom/T-Online oder auch Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD-TV) starten zum Teil mit völlig neuen Produkten in Kassel. Zu den Partnern, die innerhalb des Projektes Inhalte anbieten, zählen die HNA, Hit Radio FFH, N24, RTL 2, RTL, QVC oder auch Sky Radio. Weitere Projektpartner sind derzeit die Industrie- und Handelskammer Kassel sowie die Universität Kassel, die die Einführung der neuen Angebote wissenschaftlich begleitet. Das Projekt, das von der Münchner GMM – Gesellschaft für Medien Marketing mbH – konzipiert wurde, ist für weitere Partner offen.

„Wir werden die Idee, die digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien möglichst frühzeitig nach Nordhessen zu bringen, tatsächlich umsetzen. Dass es uns gelungen ist, mehrere Infrastrukturanbieter in unserem Projekt zu versammeln, ist jedenfalls in Deutschland einmalig. Schon das ist der erste Erfolg unserer Initiative“, so Prof. Wolfgang Thaenert, Direktor der LPR Hessen. „Ich hoffe, noch mehr Partner zu finden, um mit einer Vielzahl neuer Kommunikationstechnologien in Nordhessen weitere Chancen zu eröffnen“, schloss Thaenert.

Zu den beiden noch im Mai geplanten Auftaktveranstaltungen von ASTRA und Arcor werden auch der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Stefan Grüttner, und Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel erwartet.

Kontakt bei Rückfragen: Annette Schriefers, Tel.: 0561/93586-12.