Europa und Regionen im Wettbewerb um Kreative Wirtschaft

LPR Hessen und Hessische Europastaatssekretärin sprechen sich für ein Engagement der EU für das eDIT Filmmaker’s Festival und insbesondere den europäischen Nachwuchswettbewerb eDward aus.

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Staatsekretärin Nicola Beer und LPR-Direktor Prof. Wolfgang Thaenert demonstrierten Einigkeit vor 180 geladenen Gästen in der hessischen Landesvertretung in Brüssel.

Kassel, 3. September 2009 - Die Hessische Staatssekretärin für Europaangelegenheiten Nicola Beer und der Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR-Hessen) Prof. Wolfgang Thaenert sprachen bei einer Präsentation des eDIT 12. Filmmaker’s Festival zu den Perspektiven der hessischen Medienwirtschaft unter europäischen Bedingungen. Beide hoben in der Hessischen Landesvertretung bei der EU in Brüssel hervor, dass die Kreativbranche in Hessen über erhebliches Wachstumspotential verfüge und sprachen sich für eine europäische Unterstützung der wirtschaftlichen wie der kulturellen Aspekte der Branche aus.

Dem eDIT Filmmaker’s Festival komme als internationaler Plattform für Filmschaffende bei der Entwicklung solcher Konzepte eine herausragende Stellung in Hessen und Europa zu. Aus dem Austausch über kreative und technische Innovation des Filmemachens beim Festival entwickelten sich internationale Kontakte und Kooperationen, hielt Staatssekretärin Beer fest.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung, die das Festival genommen hat. Die Entscheidung, das Festival im europäischen Kontext zu positionieren war ohne Wenn und Aber richtig“, erklärte Staatssekretärin Beer. Sie sprach die strategische Entscheidung der neuen Landesregierung an, das Filmmaker’s Festival auch in der Zukunft fortzuführen und den international führenden Fachkongress für Film- und Postproduction und Visual effects eDIT langfristig zu sichern und auszubauen. Außerdem werde sie sich nachdrücklich dafür stark machen, hier künftig auch europäische Ressourcen zu mobilisieren.

LPR-Direktor Prof. Wolfgang Thaenert hob hervor, dass mit der Bedeutung der digitalen Bilderwelt auch das eDIT Filmmaker’s Festival gewachsen sei und nun als europäische Veranstaltung entsprechend wahrgenommen werden müsse.

„Ein Filmmaker’s Festival im digitalen Zeitalter kann nicht auf Länder oder Regionen beschränkt sein“, erklärte Prof. Thaenert. Und führte mit Blick auf Rundfunk und Kulturförderung aus: „Eine gute Balance zu finden zwischen kulturellem Auftrag und wirtschaftlichen Notwendigkeiten ist ein Balanceakt, den Europa mit viel Fingerfertigkeit bewältigen muss.“

Bei der Veranstaltung skizzierte Rolf Krämer, Programmdirektor des Festivals, die inhaltlichen Highlights der Veranstaltung. Der französische Kameramann Richard Andry demonstrierte anhand seiner Arbeit am vietnamesischen Spielfilm Saigon Eclipse Chancen und Probleme der digitalen Bildmanipulation.

Für Rückfragen: LPR Hessen, Annette Schriefers, Tel. 0561/9358612