Hörfunkfrequenzen für Wirtschaftsradio ausgeschrieben

Die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) hat in drei hessischen Städten UKW-Frequenzen ausgeschrieben, über die ein Wirtschaftsradioprogramm ausgestrahlt werden soll.

In Bensheim, Frankfurt und Wetzlar steht jeweils eine Hörfunkfrequenz zur Verfügung, die nach der Novellierung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes (HPRG) Ende letzten Jahres für ein Informationsspartenprogramm mit Schwerpunkt Wirtschaftsberichterstattung genutzt werden soll. Die Frequenzen werden gemeinsam für die Veranstaltung eines Programms ausgeschrieben.

Interessenten für ein derartiges Programmformat können sich um die Nutzung dieser Frequenzen bis spätestens zum 1. August 2001 bei der LPR Hessen bewerben.

LPR Hessen schreibt zwei UKW-Hörfunkfrequenzen für nichtkommerziellen lokalen Hörfunk (NKL) aus

In Rüsselsheim und Wiesbaden steht jeweils eine UKW-Frequenz zur Nutzung durch nichtkommerzielle lokale Hörfunkinitiativen zur Verfügung.

Im April diesen Jahres hatte die Versammlung der LPR Hessen beschlossen, in den beiden Städten Rüsselsheim und Wiesbaden jeweils einen eigenständigen nichtkommerziellen Lokalsender zuzulassen.

Die Versammlung entsprach damit dem Antrag der bisher gemeinsam zugelassenen Radioinitiativen K2R, Rüsselsheim, und RheinWelle, Wiesbaden, die sich bereits länger um eine Auflösung der Kooperation bemüht hatten. Nach der Trennung des Verbreitungsgebietes wurden die entsprechenden Frequenzen (90,9 MHz in Rüsselsheim und 92,5 MHz in Wiesbaden) öffentlich ausgeschrieben.

Auch die bisherigen Kooperationspartner Radio Rüsselsheim und RheinWelle Wiesbaden können sich um die Nutzung der Frequenzen bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2001.