"Medienkindheit - Markenkindheit" Landesmedienanstalten veröffentlichen Studie zur Verwertung von Markenzeichen für Kinder

Präsentation der Ergebnisse am 26. Mai 2004 in Frankfurt am Main

Wer kennt sie nicht? Tauschkarten, Spielfiguren, kleine Plastikhelden, mit denen man spielen kann, ganze Familien in Puppengröße. Auch vor 20 Jahren gab es diesen Markt bereits. Die Tauschkarten zierten berühmte oder auch weniger berühmte Fußballer, die Helden hießen Big Jim und die Puppenfamilie kam aus dem Hause Barbie. Nur eins fehlte seinerzeit allen: eine durchdachte Marketingstrategie mit eigener Fernsehserie und einem Kinofilm.

Das ist heute anders. Der Markt ist vielfältiger und die Vermarktung intensiver. Es gibt den Film, die Serie oder die Zeitschrift zum Produkt - oder umgekehrt. Komplettiert wird die Produktpräsentation und information durch Internetportale. Das Fernsehen spielt als Türöffner für eine erfolgreiche Marketingstrategie eine besondere Rolle.

(Medien-)Kinder sind heute einem enormen Werbedruck ausgesetzt. Um zu klären, wie die ausgefeilten Marketingstrategien funktionieren und welchen Einfluss die Produktorientierung auf Kinder und deren soziales Umfeld hat, haben die Landesmedienanstalten von Hessen (LPR Hessen), Rheinland-Pfalz (LPR) und Nordrhein-Westfalen (LfM) das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, die Universität Hamburg, die Universität Koblenz-Landau und die Universität Salzburg mit einer Untersuchung beauftragt.

Die Ergebnisse der Studie "Medienkindheit - Markenkindheit. Untersuchungen zur multimedialen Verwertung von Markenzeichen für Kinder" werden am Mittwoch, dem 26. Mai 2004, um 11.00 Uhr im Frankfurter Presseclub, Saalgasse 30, Frankfurt am Main vorgestellt.