Schokoladenseiten im Privatfernsehen TV-Kritiker würdigten Tops des Privatfernsehens aus dem Programmjahr 2008/2009

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Die Schokoladenseiten des privaten Fernsehens würdigten die renommierten Fernsehkritiker Prof. Dr. Claudia Gerhards, Tilmann P. Gangloff und PD Dr. Gerd Hallenberger gestern in Frankfurt. Im Rahmen der Werkstattreihe „Gutes Fernsehen – Schlechtes Fernsehen“ der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und des Adolf-Grimme-Instituts lobten die Kritiker die Sat.1-Produktionen „Kesslers Knigge“ und „Zwei Weihnachtsmänner“, die „TV-Helden“ und „Der Lehrer“ im Programm von RTL, die bei ProSieben ausgestrahlten Sendungen „Stefan Raabs Eisfußballpokal“, „Der kleine Mann“ und „Big Bang Theory“ und „Timmousine“ – eine Talk-Sendung im Programm des neuen privaten TV-Senders „Timm“. Besonders hervorgehoben wurde auch die innovative Machart von Vorspännen zu verschiedenen Sendungen.

Der abschließende Diskurs mit drei renommierten deutschen TV-Produzenten lieferte spannende Einblicke in die zukünftige Entwicklung der Qualitätsprogramme. Gerhard Schmidt (Cologne Gemini Film GmbH, Köln) lobte den heutigen TV-Standard in Deutschland. „Seit 25 Jahren hat sich das handwerkliche Niveau im deutschen Fernsehen durch die ständige Konkurrenz der Privaten immer weiter erhöht.“ Philip Voges (Hofmann & Voges Entertainment GmbH, München) prognostizierte, dass man in der Zukunft starken finanziellen Einschnitten gegenüberstehen würde, die auch die Qualität der Programme beeinflussen könnten. Jürgen Irlbacher (FIRST ENTERTAINMENT GmbH, Geiselgasteig) hob in dem Gespräch hervor, dass es wichtig sei, auf die technische Konvergenz der Medien auch mit neuen Inhalten zu reagieren.

„Gutes Fernsehen – Schlechtes Fernsehen“ kürte bereits zum 5. Mal das Gute und Schöne aus dem Privatfernsehen. Die Veranstaltung fand im Rahmen der eDIT – Filmmaker’s Festival in Frankfurt statt.

Kontakt bei Rückfragen: Annette Schriefers, Tel.: (0561) 93586 – 12.