Zulassungsvoraussetzungen bei allen Wirtschaftsradiobewerbern erfüllt

Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) hat in ihrer gestrigen Sitzung die Bewerbungen um die Veranstaltung von Wirtschaftsradio in der Region Rhein-Main geprüft: Alle fünf Bewerber sind grundsätzlich zulassungsfähig.

Die LPR Hessen hatte UKW-Frequenzen in Bensheim, Frankfurt und Wetzlar ausgeschrieben, über die ein Hörfunkspartenprogramm mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsberichterstattung veranstaltet werden soll. Nach eingehender Prüfung konnte die Versammlung feststellen, dass die Anträge der fünf BewerberDuMont Funk & Fernsehen GmbH & Co. KG, Köln,

  • Economy.One AG, Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf,
  • Frankfurt Business Radio GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main,
  • F.A.Z. Radio Beteiligungs GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main,
  • SV Teleradio Produktions- und Beteiligungsgesellschaft für elektronische Medien mbH, München.

die vom Hessischen Privatrundfunkgesetz vorgeschriebenen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Den Bestimmungen des HPRG entsprechend wird die LPR Hessen nun auf eine Einigung der Antragsteller hinwirken, da die drei ausgeschriebenen UKW-Hörfunkfrequenzen nicht getrennt vergeben, sondern von einem Programmveranstalter zu nutzen sind.

Für den Fall, dass es zwischen den Bewerbern keine Einigung bzw. nur Teileinigungen geben wird, muss die Versammlung eine Auswahlentscheidung treffen.

"Das große Interesse an der Veranstaltung eines Wirtschaftsradios in der Rhein-Main-Region bewerten wir sehr positiv", so der Vorsitzende der Versammlung der LPR Hessen, Winfried Engel. "Die vorgelegten Anträge sind vielversprechend. Falls es unter den Antragstellern zu keiner Einigung kommt und eine Auswahlentscheidung notwendig ist, wird diese nicht einfach. Wir werden uns in jedem Fall bemühen, noch im Herbst eine Entscheidung herbeizuführen."

Zulassungen nichtkommerzieller Lokalradios verlängert

Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) hat in ihrer gestrigen Sitzung die Zulassungen der nichtkommerziellen Lokalradios in Darmstadt, Kassel, Eschwege, Marburg und Frankfurt um fünf Jahre verlängert.

Mit Rücksicht auf die Novellierung des Hessischen Privatrundfunkgesetzes (HPRG) und die damals noch nicht vorliegenden Ergebnisse der Image- und Akzeptanzuntersuchung der nichtkommerziellen Lokalradios in Hessen hatte die Versammlung im Oktober vergangenen Jahres beschlossen, die Zulassungen der nichtkommerziellen Lokalradios zunächst bis zum 31. Dezember 2001 zu verlängern.

Vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen mit den nichtkommerziellen Radioinitiativen hat die Versammlung die Zulassungen der Initiativen

- RAdAR e. V., Radio Darmstadt
- Freies Radio Kassel e. V.
- RundFunk Meißner e. V.
- Radio Unerhört Marburg e. V.
- Radio X-Mix e. V., Frankfurt,

um jeweils fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2006 verlängert.

Radio Rüsselsheim erhält eigene Zulassung

K2R e. V., Radio Rüsselsheim, hatte bislang in Kooperation mit der Initiative Radio R(h)einwelle e. V., Wiesbaden, eine gemeinsame Zulassung zur Veranstaltung eines 24-stündigen nichtkommerziellen Lokalradioprogramms über Frequenzen in Wiesbaden und Rüsselsheim. Bereits Ende vergangenen Jahres hatten beide Kooperationspartner, K2R e. V. - Radio Rüsselsheim und Radio R(h)einwelle Wiesbaden, den Antrag auf eine eigenständige Zulassung zur Veranstaltung ihres nichtkommerziellen Lokalradioprogramms beantragt.

Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend wurden die bislang gemeinsam genutzten Frequenzen (90,9 MHz in Rüsselsheim und 92, 5 MHz in Wiesbaden) jeweils einzeln zur Nutzung durch nichtkommerzielle Lokalradioinitiativen ausgeschrieben.

Auf die Ausschreibung der Rüsselsheimer Frquenz war nur die Bewerbung von K2R e. V., Radio Rüsselsheim eingegangen. Die Versammlung konnte in ihrer gestrigen Sitzung feststellen, dass Radio Rüsselsheim die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt und hat dem Veranstalter eine Zulassung für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2006 erteilt.

Zwei Bewerbungen für Wiesbadener NKL-Frequenz

Auf die Ausschreibung der UKW-Frequenz 92,5 MHz in Wiesbaden zur Nutzung durch nichtkommerzielle Lokalradioveranstalter hatten sich zwei Initiativen beworben: Radio R(h)einwelle e. V., Wiesbaden, die bislang gemeinsam mit K2R, Radio Rüsselsheim, ein nichtkommerzielles Lokalradioprogramm veranstaltet hatten, und die Medieninitiative Mainz/Wiesbaden Radio Quer e. V.

In ihrer gestrigen Sitzung konnte die Versammlung der LPR Hessen feststellen, dass beide Antragsteller die Zulassungsvoraussetzungen nach dem Hessischen Privatrundfunkgesetz erfüllen. Entsprechend wird die LPR Hessen auf eine Einigung der Antragsteller hinwirken, da nur eine UKW-Hörfunkfrequenz zur Verfügung steht. Kommt es zu keiner Einigung zwischen den Bewerbern, wird die Versammlung eine Auswahlentscheidung treffen müssen. Eine abschließende Entscheidung über die Zulassungsvergabe soll noch im Herbst dieses Jahres erfolgen.

Sky Radio muss noch 2001 starten

Die Versammlung der LPR Hessen hatte im Rahmen einer Auswahlentscheidung im Spätsommer vergangenen Jahres der Sky Radio Hessen GmbH die Zulassung zur Verbreitung des Programmes Sky Radio über UKW-Frequenzen in Dieburg, Kassel und Wetzlar erteilt.

Nachdem die Zulassungsnehmerin den Programmstart mehrfach verschoben hat, wird ihr jetzt eine Frist bis zum 31. Dezember 2001 eingeräumt.

Für den Fall, dass der Sendebetrieb bis zu diesem Zeitpunkt nicht aufgenommen wird, droht der Sky Radio Hessen GmbH der Widerruf der Zulassung.

Versammlung erteilt Zulassungen für Veranstaltungsrundfunk

Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) hat in ihrer gestrigen Sitzung fünf Zulassungen für Veranstaltungsrundfunk im vereinfachten Verfahren erteilt. Die Zulassungen sind regional begrenzt und beschränken sich auf die Dauer der jeweiligen Veranstaltung. Werbung und Sponsoring sind im Rahmen des Veranstaltungsrundfunks zulässig.

Peter W. Schmidt (Medienhaus gGmbH) erhielt die Zulassung zur Veranstaltung eines Radioprogramms anlässlich der ersten Butzbacher Filmtage vom 15. bis 23. September 2001. Für die Verbreitung des Programms ist die Frequenz 106,6 MHz vorgesehen. Außerdem wird Peter W. Schmidt für die Zeit vom 21.bis 28. Oktober 2001 die Dekanats-Jugendwoche "Jugend und Medien" in Seeheim mit einem Radioprogramm begleiten, das voraussichtlich auf der Frequenz 107,5 MHz zu empfangen sein wird.

Bernd Schellhas (Radio Hanomag) wird zwischen dem 13. und dem 17.September 2001 ein Radioprogramm anlässlich der Lorscher Kerb verbreiten. Vorraussichtlich wird hierfür die Frequenz 107,5 MHz genutzt.

Der Verein Medien und Kommunikation e. V. erhielt die Zulassung zur Veranstaltung eines Fernsehprogramms in der Zeit vom 6. bis 12. September 2001 anlässlich der Kerb in Langen. Für die Übertragung des Programms ist der Kabelkanal 4 im Langener Kabelnetz vorgesehen.

Auch wird der Verein das "Fest für Musik in Langen" vom 22. Oktober bis 7.November 2001 sowie dem 19. bis 23. November 2001 mit einem Fernsehprogramm begleiten. Dieses Programm wird voraussichtlich im Kabelkanal 4 des Langener Kabelnetzes ausgestrahlt werden.