Titel: Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien

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Pressemitteilung - Kassel, 17. Dezember 2012

Radar e.V. erhält NKL-Zulassung für Darmstadt

Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) erteilte dem nichtkommerziellen Lokalradioveranstalter RadaR e.V. – Radio Darmstadt heute eine Sendelizenz bis zum 31. Dezember 2017. Im Juni dieses Jahres war die Frequenz 103,4 MHz neu ausgeschrieben worden, weil in Darmstadt neben RadaR e.V. der Dissent e.V. Interesse an einer Lizensierung gezeigt hatte. Eine Einigung der konkurrierenden Antragsteller kam nicht zustande, so dass die Versammlung den Vorgaben des Hessischen Privatrundfunkgesetzes entsprechend eine Auswahlentscheidung treffen musste. Unter Nutzung der UKW-Frequenz 103,4 MHz sendet RadaR e.V. sein Programm in Darmstadt für weitere fünf Jahre.

„Wir bedauern, dass unsere Bemühungen, beide Antragsteller Radar e.V. und Dissent e.V. zu einigen, gescheitert sind“, so Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen. „Die Beteiligungsmöglichkeiten verschiedener gesellschaftlicher Kräfte in der Anbietergemeinschaft sowie deren Einfluss auf das Programm und die klar erkennbare publizistische Ergänzung in Darmstadt zählen zu den Kriterien, die unserer Auswahlentscheidung zu Grunde liegen. Die Gesamtbeurteilung aller Kriterien hat einen deutlichen Vorrang von Radar e.V. gegenüber dem Mitbewerber Dissent erkennen lassen“, begründete Engel die Entscheidung.

DABplus – Zulassung für „Schlagerhölle“

Künftig kann das Musikspartenprogramm „Schlagerhölle“ über DABplus in Hessen verbreitet werden. Die Versammlung der LPR Hessen wies dem Antragsteller Kapazitäten zur Übertragung seines Programmes zu. Der Antragsteller Frank Brach betreibt das gleichnamige Programm seit dem Jahr 2002 als Audiostream über seine Firma RMNradio im Internet. Das Internetprogramm ist als bundesweites Musikspartenprogramm von der Landesmedienanstalt im Saarland zugelassen und wird in eine Vielzahl von Kabelanlagen eingespeist. Programmlich handelt es sich bei dem Angebot um ein weitgehend serverbasiertes 24-stündiges Musikspartenprogramm mit deutschen Schlagern. Es ist über weite Strecken unmoderiert, strahlt jedoch regelmäßig vorproduzierte Nachrichten und Wetterinformationen aus.

LPR Hessen stimmt gemeinsamen Werberichtlinien der Landesmedienanstalten zu

Den gemeinsamen Richtlinien der Landesmedienanstalten für die Werbung, die Produktplatzierung, das Sponsoring und das Teleshopping im Fernsehen hat die Versammlung der LPR Hessen in ihrer heutigen Sitzung zugestimmt. Die vorgesehenen Änderungen der Werberichtlinien betreffen im Wesentlichen die Verbesserung der Kennzeichnung von Splitscreenwerbung, die Neudefinition von Themenplatzierung, Vorgaben zur Platzierung der Kennzeichnung von Produktplatzierungen, die Neudefinition von Eigenpromotion und Cross-Promotion, die Vermeidung der Nennung von Bezugsquellen bei Begleitmaterial, die Streichung gesonderter Bestimmungen zur Teleshoppingsendungen und die Abgrenzung zwischen Produktplatzierung und Ausstatterhinweisen.

Matthias Bedürftig neues Mitglied der Versammlung

Matthias Bedürftig wurde vom Landeselternbeirat von Hessen in die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) entsandt. Bedürftig tritt die Nachfolge von Heike Bickel an, die bisher den Hessischen Landeselternbeirat in der Versammlung vertrat. Bedürftig wird im Rechts- und Satzungsausschuss mitarbeiten.

Die Versammlung der Hessischen Landesmedienanstalt setzt sich aus dreißig Repräsentanten gesell-schaftlich relevanter Gruppen in Hessen zusammen. Ihre Mitglieder nehmen die Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks wahr und sind ehrenamtlich tätig.

Kontakt bei Rückfragen: Annette Schriefers, Tel.: 0561/93586-12.

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