Reges Interesse am Bürgermedienpreis

Der von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) in diesem Jahr erstmals vergebene Bürgermedienpreis für Beiträge aus Offenen Kanälen (OK) und nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) stößt bei den Radio- und Fernsehmachern auf reges Interesse.

Bis Ende Oktober hatten die Produzenten der Bürgermedien die Möglichkeit, sich mit ihren Beiträgen an der Verleihung des Bürgermedienpreises zu beteiligen. Insgesamt liegen der LPR Hessen 52 Bewerbungen um die einzelnen Preise vor. Prämiert werden Radio- und Fernsehbeiträge, die sich mit dem bewusst weit gefassten Thema "Familie" auseinandersetzen. Sowohl im OK- als auch im NKL-Bereich werden in dieser Kategorie Preise vergeben.

Zusätzlich gibt es einen Sonderwettbewerb: Aus dem Bereich der NKLs werden besondere Projekte von Redaktionen, aus dem Bereich der Offenen Kanäle Videoproduktionen in Form von Kurzspielfilmen prämiert.

Für den allgemeinen Wettbewerb "Familie" der nichtkommerziellen Lokalradios liegen fünf Bewerbungen vor. Größeres Interesse findet der Sonderwettbewerb für nichtkommerzielle Lokalradios. Hier gibt es 21 Bewerbungen.

Im allgemeinen Wettbewerb "Familie" der Offenen Kanäle stehen zehn Bewerbungen, im Sonderwettbewerb 16 eingereichte Beiträge zur Beurteilung an.

Die Jury, die über die Vergabe der Preise entscheidet, setzt sich aus sieben Personen, die über die notwendige Beurteilungskompetenz verfügen, zusammen. Die Jury tagt erstmals im Dezember. Die Preisverleihung findet ebenfalls noch im Dezember dieses Jahres in Kassel statt.
Der Bürgermedienpreis soll jährlich ausgelobt werden. Durch diesen Wettbewerb erhofft sich die LPR Hessen einen zusätzlichen Motivations- und Kreativitätsschub, der die weitere Arbeit der Bürgermedien befruchtet.