Zulassungen für drei Veranstaltungsfernsehprogramme ausgesprochen

Die Versammlung der LPR Hessen hat in ihrer gestrigen Sitzung Zulassungen für folgende Veranstaltungsfernsehprojekte erteilt:

An dem Wochenende 6./7. November 1999 findet das 9. Dreieicher Rollenspieltreffen statt. Direkt im Anschluss vom 8. bis 13. November 1999 veranstaltet die Weibelfeldschule Dreieich eine Ausbildungswoche inklusive einer Ausbildungsmesse, an der sich ca. 40 Firmen und Institutionen der Region beteiligen. Diese Veranstaltungen sollen mit einem Fernsehprogramm begleitet werden, um sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das Programm kann auf Kabelkanal S 16 in Dreieich empfangen werden.

Die Europäische Film- und Fernsehzentrum EFFZ GmbH beabsichtigt die Verbreitung eines Fernsehprogramms in der Zeit vom 25. November bis 20. Dezember 1999 anlässlich des Odenwälder Weihnachtsmarktes in Michelstadt. Das Fernsehprogramm wird nur an den Wochenenden, wenn auch der Weihnachtsmarkt geöffnet hat, veranstaltet. An den Wochentagen ohne Fernsehprogramm wird ein Textbildangebot verbreitet. Das Angebot der EFFZ GmbH ist auf Kabelkanal S 25 im Breitbandverteilnetz Michelstadt zu empfangen.

Das Festival der klassischen Musik in Langen wird vom Verein Medien und Kommunikation e. V. in der Zeit vom 6. bis 22. November 1999 mit einem Fernsehprogramm begleitet. Für die Verbreitung des Programms wird der Kabelkanal 4 im Langener Kabelnetz genutzt werden.

Das vereinfachte Zulassungsverfahren für Radio- und Fernsehprojekte, die anlässlich und im zeitlichen Zusammenhang mit öffentlichen Veranstaltungen stattfinden, ist in § 10 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 HPRG geregelt.

Von dieser Möglichkeit machen regelmäßig Initiativen, Gruppen und Vereine Gebrauch. Allein in 1999 wurden bisher 27 Zulassungen durch die Versammlung der LPR Hessen ausgesprochen.

Der Vorsitzende der Versammlung, Winfried Engel, betont: "Das Interesse an der Durchführung von Veranstaltungsrundfunk ist in Hessen groß. Gerade auch Projekte, die den medienpädagogischen Aspekt der Radio- und Fernseharbeit in den Vordergrund stellen, sind sehr begrüßenswert.