Ich, wir und die Digitalisierung

MOK Rhein-Main ist Kooperationspartner bei Videoproduktion für #neuland. Ausstellung wurde verlängert und schließt mit einer Finissage und Konzert.

Das Medienprojektzentrum Offener Kanal (MOK) Rhein-Main hat gemeinsam mit dem Museum für Kommunikation (MfK) Frankfurt Interviews für die aktuelle Ausstellung #neuland produziert. Über einen Zeitraum von drei Monaten wurden im Offenbacher TV-Studio Gespräche mit Menschen unterschiedlichen Alters über ihre Mediennutzung in Zeiten der Digitalisierung geführt. Ein Teil der biografischen Interviews wurde bereits im Offenen Kanal (OK) Rhein-Main aus­ge­strahlt und ist mittlerweile unter dem Titel "Neuland" in der Mediathek Hessen (www.mediathek-hessen.de) abrufbar.

Die Ausstellung #neuland nimmt die Besucher mit auf eine Entdeckungstour und zeigt Praxen und Orte des Digitalen in unserem Alltag. Wie wollen wir miteinander kommunizieren? Was ist ein optimales Leben? Wie beeinflusst die Digitalisierung unsere Beziehungen und Freundschaften? Im Spannungsfeld zwischen der Freiheit zu gestalten und dem Verschwinden von bisher Vertrautem ist das digitale Leben mit Herausforderungen für uns als Individuen und als Gesellschaft verbunden. Noch bis zum 18. Oktober kann die Ausstellung #neuland im Frankfurter Museum für Kommunikation angesehen werden. Ab dem 28. Oktober werden #neuland und die produzierten Video-Interviews am Museum für Kommunikation in Nürnberg zu sehen sein, bevor die Ausstellung am 17. Mai 2021 am Museum für Kommunikation in Berlin gezeigt wird. Mehr Infos unter www.mfk-frankfurt.de.

Das MOK Rhein-Main ist eine Einrichtung der Medienanstalt Hessen (LPR Hessen) und zugleich Sende- und Bildungsanstalt. Schwerpunkt ist die Produktion von Bewegtbild für den Community-Sender OK Rhein-Main. Die Einrichtung ist offen für alle Film- und Fernsehinteressierten unabhängig von Vorkenntnissen oder einer besonderen Ausbildung. Das Programm ist im digitalen Kabelnetz von Unitymedia auf Programmplatz 391 zu finden. Via Livestream können die Inhalte unter www.mok-rm.de gesehen werden.

Die Ausstellung am Museum für Kommunikation Frankfurt wurde bis zum 18. Oktober 2020 verlängert und schließt mit einer Finissage, die einen ganz besonderen multimedialen Abend, am Samstag 17.10, umfasst.

Die Finissage zur Sonderausstellung #neuland: Ich wir und die Digitalisierung ist gleichzeitig der Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe Sonic Excursions, die, unter Wahrung der derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln, eine Führung durch die Ausstellung sowie ein anschließendes Konzert miteinander verbindet. Diese Korrelation von Kunsterfahrung und Soundperformance öffnet neue Denk- und Reflexionsräume, in denen Themenaspekte der Ausstellung multimedial verhandelt werden und diese als akustisches Erlebnis widerhallen.

Die Soundkünstler Lasse-Marc Riek und Tobias Schmitt präsentieren ihre Soundkomposition Dark Poetry als Live Performance. Schmitt und Riek erforschen seit einigen Jahren für ihre Arbeit das Darknet, das Internet jenseits der Suchmaschinen. Für gewöhnlich arbeiten beide in dem Projekt Waldlust mit Feldaufnahmen des Aufführungsortes und deren Umgebungen. Getreu dieser Methode arbeiten sie für DarkNet Poetry mit gefundenem Material aus der Parallelwelt des WorldWideWeb.

Die Teilnahme an der Finissage ist kostenfrei. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind die Plätze begrenzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit Anmeldung möglich: eveeno.com/sonic-excursions-1

Hinweis: Die Soundperformance DarkNet Poetry enthält möglicherweise sensible Inhalte. Teilnahme nur für Volljährige.

 

Kontakt bei Rückfragen:

MOK Rhein-Main: Nadine Tepe, Tel.: (069) 82 36 58 66, presse@mok-rm.de, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, www.mok-rm.de

MfK Frankfurt: Daniel Voigt, Tel.: (069) 60 60 350, d.voigt@mspt.de, Schaumainkai 53 (Museumsufer), 60596 Frankfurt am Main, www.museumsstiftung.de